Zwei Ebenen im Startchancen-Programm – und wie Digikreide beide bedient

Die Säule II des Startchancen-Programms fördert Angebote für Lernende und für Lehrkräfte. Diese Übersicht erklärt die konzeptionellen Unterschiede – und zeigt, wie Digikreide mit DigiLernFlow auf beiden Ebenen SCP-kompatible Angebote bereitstellt.

Säule II – Chancenbudgets Schülerförderung & Tutoring Fortbildung & Schulentwicklung

Für Schulleitungen & Steuergruppen: Orientierung, wie sich Angebote einordnen lassen – und wie ein Partner beide Ebenen in einem stimmigen Konzept zusammenbringt.

Digikreide im Startchancen-Kontext

  • SCP-kompatible Lernförderung in Mathematik & MINT (individuelle Ebene)
  • Fortbildungs- und Schulentwicklungsangebote für Kollegien (institutionelle Ebene)
  • DigiLernFlow als gemeinsame digitale Lernumgebung für beide Ebenen
Direkte Förderung Kollegiums-Fortbildung Systemische Wirkung

Kurz gesagt: Wer mit Digikreide zusammenarbeitet, kann Chancenbudgets sowohl für Schülerförderung als auch für Lehrkräftequalifizierung sinnvoll nutzen.

Individuelle vs. institutionelle Ebene – warum die Unterscheidung wichtig ist

Im Startchancen-Programm wird unterschieden zwischen Angeboten, die direkt bei den Lernenden ansetzen (individuelle Ebene), und Maßnahmen, die primär die Professionalisierung des Personals und die Schul- und Unterrichtsentwicklung unterstützen (institutionelle Ebene).

Für Schulen ist es hilfreich zu wissen:

  • Welche Angebote zahlen direkt auf Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler ein?
  • Welche Angebote stärken Strukturen, Routinen und Kompetenzen im Kollegium?
  • Wie lassen sich beide Ebenen kombinieren, um das Chancenbudget nachhaltig zu nutzen?

Konzeptionelle Unterschiede von SCP-Angeboten nach Zielgruppe (Säule II)

Die Tabelle fasst zentrale Unterschiede zwischen Angeboten zusammen, die direkt auf Lernende zielen, und solchen, die sich an Lehrkräfte und pädagogisches Personal richten.

Grundlage für Planung & Einordnung
Konzeptionelle Unterschiede von SCP-Angeboten nach Zielgruppe (Säule II)
Unterscheidungsmerkmal Angebote, die sich an Schüler richten (Unterricht, Nachhilfe, Projekttage) Angebote, die sich an Lehrkräfte richten (Fortbildung)
Zielebene im SCP Individuelle Ebene Institutionelle Ebene: Professionalisierung des Personals
Hauptziel Stärkung der Basis- und Zukunftskompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen) der Lernenden. Befähigung des Personals zu verbesserten Lehr- und Lernprozessen und zur persönlichkeitsförderlichen Begleitung der Schüler.
Fokus Der Fokus liegt auf dem Output: Halbierung der Anzahl von Schülerinnen und Schülern, die die Mindeststandards in Mathematik und Deutsch verfehlen. Der Fokus liegt auf dem Input/System: Stärkung der Entwicklungskapazität der Schulen und Gründung professioneller Lerngemeinschaften.
Geforderte Inhalte Maßnahmen müssen die individuelle Diagnostik mit einer passgenauen, adaptiven Förderung aller Schüler verknüpfen. Qualifizierung zu Themen wie datengestützte und habitussensible Schul- und Unterrichtsentwicklung, diagnosebasiertes individuelles Fordern und Fördern, Leadership und Management.
Wissenschaftliche Grundlage Nutzung geeigneter Programme und Maßnahmen, deren Wirksamkeit erwiesen ist. Beispiele: BiSS-Transfer und QuaMath. Unterstützung des Selbstverständnisses kollektiven Lernens. Beispiele: Lesson Study (kollegiale Unterrichtshospitation) oder Konzepte aus SchuMaS und LemaS.
Beispiele (Maßnahmen) Zusätzliche, gezielte Lernförderung in Kernfächern, Tutoring-Programme (z.B. „Lesen mit dem Turbo-Team“), MINT-Angebote (z.B. Hackerschool), soziale Kompetenztrainings, Exkursionen. Fortbildungen/Coachings zu Deutsch als Zweitsprache und Mehrsprachigkeit, kollegiale Fallberatung, Mediation, Team- und Schulentwicklung.
Zielgruppe des Angebots Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene (Lernende). Schulleitung, Lehrkräfte, Fachbereichsleitungen und weiteres pädagogisches Personal.

Wie Digikreide die individuelle Ebene abdeckt

Auf der individuellen Ebene bietet Digikreide mit DigiLernFlow und MINT-Trainings SCP-kompatible Formate zur direkten Förderung von Lernenden – insbesondere in Mathematik.

Typische Formate Zusätzliche Lernförderung in Mathematik, MINT-Workshops, Prüfungsvorbereitung, individuelle Lernpfade mit DigiLernFlow.
Ziele Abbau von Lernlücken, Stärkung von Basiskompetenzen, Aufbau selbstorganisierten Lernens und Lernmotivation.
Arbeitsweise Individuelle Diagnostik, adaptive Aufgabensteuerung über DigiLernFlow, kontinuierliches Feedback und Lernstandsvisualisierung.

Wie Digikreide die institutionelle Ebene stärkt

Parallel dazu bietet Digikreide Fortbildungs- und Schulentwicklungsprogramme, in denen Kollegien lernen, selbstorganisiertes Lernen und datenbasierte Förderung mit DigiLernFlow dauerhaft im Unterricht zu verankern.

Typische Formate Fachschafts-Fortbildungen, Pädagogische Tage, begleitete Umsetzungsphasen, Coaching von Jahrgangsteams.
Ziele Professionalisierung der Lehrkräfte in Diagnostik, Förderplanung und Umgang mit selbstorganisierten Lernprozessen.
Arbeitsweise Verknüpfung von Input, kollegialer Unterrichtsentwicklung und konkreter Arbeit mit DigiLernFlow im eigenen Unterricht.
Ergebnis: Schulen können mit einem Anbieter sowohl direkte Schülerförderung als auch Fortbildung & Schulentwicklung im Startchancen-Rahmen abbilden – mit einer gemeinsamen digitalen Lernumgebung als rotem Faden.