RAG4Learning Mayakultur
Workshop/Projekttag: Eine lokale, datenschutzkonforme Wissenswelt zur Mayakultur – Quellenbasiertes Fragen statt KI-Raten.
Beschreibung
Diese Maßnahme führt in das Prinzip Retrieval-Augmented Generation (RAG) ein: Ein Sprachmodell beantwortet Fragen nicht „aus dem Bauch“, sondern stützt sich auf eine kuratierte Dokumentensammlung (z. B. Fachartikel, Museumsquellen, Übersetzungen, Unterrichtstexte). Dadurch werden Antworten nachvollziehbarer und fachlich belastbarer.
Im Mittelpunkt steht ein exemplarisches, lokal betriebenes RAG-System zur Mayakultur. Lernende erleben forschendes Lernen: Quellen sichten, Fragen entwickeln, Belege prüfen, Argumente bauen – und Ergebnisse als Kurzreport, Poster oder Präsentation sichern.
Besonderheiten
- Datenschutzkonform lokal: Wissensdaten bleiben im lokalen System (Vorführung/Schulserver/Mac).
- Quellenbasiert & prüfbar: Antworten beziehen sich auf die bereitgestellten Dokumente.
- Forschungs-Workflow: Fragestellung → Quellenkorpus → Abfragen → Belegprüfung → Ergebnisprodukt.
Didaktischer Aufbau
Der Workshop verbindet Kultur- und Wissenschaftslernen: (1) Einführung in RAG und Quellenkritik, (2) Arbeit am Dokumentenkorpus, (3) Frage- und Abfragestrategien, (4) Belege sichern und bewerten, (5) Ergebnis erstellen, (6) Reflexion: Grenzen, Bias, Verantwortlichkeit. Technische Details werden exemplarisch erklärt – im Fokus steht die Anwendung im Lernprozess.
Zielgruppe
- Schüler: Gymnasiale Oberstufe (EP/QP), fächerübergreifend (Geschichte/Astronomie/Mathematik).
- Studierende: Methodentraining für quellenbasiertes Arbeiten und Forschungsfragen.
- Lehrkräfte: Workshop/Fortbildung für KI-gestützte Quellenarbeit (didaktisch kontrollierbar).
Organisation
- Durchführung: Präsenz (begleitet) · Demonstration eines lokalen Systems
- Zeitrahmen: ca. 4–10 UE (anpassbar)
- Setting: Projektgruppe · Workshop · Fortbildung
- Tools: Browser/Internet · kuratierter Quellenkorpus · lokales RAG (Vorführung) · DigiLernFlow als Struktur
Durchführung mit DigiLernFlow
DigiLernFlow strukturiert das Forschungsprojekt über Tasks (Phasen), sammelt Belege/Notizen, dokumentiert Arbeitsschritte im Journal und sichert Ergebnisprodukte als Content. So wird aus „KI-Nutzung“ ein nachvollziehbarer wissenschaftlicher Lernprozess.
Motivation
Wer Kultur und Wissenschaft ernst nimmt, braucht Belege. RAG zeigt, wie KI zu einem verlässlicheren Recherchepartner wird – wenn man Quellen kuratiert und Fragen sauber stellt.